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18.05.2012

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Dossier
Wulff
Bundespräsident Wulff in der Kritik

Kredit genommen - Kredit verspielt?

Ein privater Kredit, eine Veranstaltungsreihe sowie Ferien in Domizilen von Freunden bringen Bundespräsident Wulff in Bedrängnis. Hat er als niedersächsischer Ministerpräsident gegen geltendes Recht verstoßen, als er sich Geld von einer Unternehmersgattin für den Hauserwerb lieh? Was hat es mit den Vorwürfen rund um den "Nord-Süd-Dialog" auf sich? Beschädigen die vielen Aufenthalte in Villen befreundeter Unternehmer die Glaubwürdigkeit des Staatsoberhauptes? tagesschau.de zeichnet die Debatte um Wulff nach.

Fragen und Antworten

internRechtsfragen rund um die Causa Wulff

In der Affäre um Bundespräsident Wulff hat die Staatsanwaltschaft Hannover einen Anfangsverdachts wegen der Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung. ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam klärt die juristischen Fragen dazu. [mehr]

Die Rolle des deutschen Staatsoberhaupts

internBrauchen wir das Amt des Bundespräsidenten?

Integer, integrierend, überparteilich - schon die "Stellenbeschreibung" für das oberste Amt im Staat ist anspruchsvoll. Denn die Macht des Bundespräsidenten leitet sich von seiner Glaubwürdigkeit ab. Bei Wulff ist diese angekratzt. Doch das Amt wird gebraucht. Von Wenke Börnsen. [mehr]

Chronik zur Causa Wulff

internWann wurde was bekannt? Wann äußerte sich Wulff?

Unbezahlte Urlaube, Verdacht der Vetternwirtschaft und der Vorteilsnahme - und immer neue Windungen und Ungereimtheiten im Fall Wulff. Details kommen nur scheibchenweise ans Licht, der Bundespräsident selbst äußert sich nur spärlich. Wann wurde was bekannt? Wie reagierte Wulff? tagesschau.de gibt einen Überblick. [mehr]

Vorwürfe wegen "Nord-Süd-Dialogs" (22.01.2012)

internWulff fordert Aufklärung

Bundespräsident Wulff will, dass die Finanzierung der "Nord-Süd-Dialoge" aufgeklärt wird. Sollte Niedersachsen das Treffen doch finanziell unterstützt haben, "hätten wir dem Parlament nicht die Wahrheit gesagt". Er begrüße daher die geplante SPD-Klage. Zugleich warnte er vor einer Vorverurteilung seines Ex-Sprechers. [mehr]

Ein Porträt

internOlaf Glaeseker - der "Präsidentenflüsterer"

Immer ganz nah an der Seite von Christian Wulff - so kannte man Olaf Glaeseker. Engster Berater, Vertrauter, Freund, zuletzt wurde Glaeseker sogar der "Präsidentenflüsterer" genannt. Er war der Mann im Hintergrund - bis zu seiner überraschenden Entlassung kurz vor Weihnachten. Ein Kurzporträt. [mehr]

DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin vom 19.01.2012

internForderung nach Wulff-Rücktritt spaltet Deutsche

Bundespräsident Wulff ist es nicht gelungen, das Vertrauen der Bevölkerungsmehrheit zurückzugewinnen. Im DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin fordern 46 Prozent Wulffs Rücktritt. 45 Prozent wollen ihn weiter im Amt sehen. Ungeachtet der Affäre legen Union und FDP bei der Sonntagsfrage zu. [mehr]

ARD-DeutschlandTrend vom 05.01.2012

internViele Deutsche wollen zweite Chance für Wulff

Die Mehrheit der Bevölkerung findet das Verhalten von Bundespräsident Wulff "peinlich" - dennoch meinen 60 Prozent der Deutschen, er habe eine zweite Chance verdient. Das ist das Ergebnis einer Blitzbefragung des ARD-DeutschlandTrends. Eine Analyse von Jörg Schönenborn. [mehr]

Interview mit ARD und ZDF

internDas gesamte Gespräch mit Christian Wulff

Wochenlang war der Druck auf Bundespräsident Wulff wegen Krediten, Urlaubsreisen und seiner Drohanrufe bei Medien gestiegen - jetzt hat er sich in einem TV-Interview den Fragen von ARD-Hauptstadtstudioleiter Deppendorf und seiner ZDF-Kollegin Schausten gestellt. Sehen Sie das gesamte Interview. [video]

Interview mit Politikberater Spreng

intern"Eine Mischung aus Mitleid und Fremdschämen"

Wie ist der Auftritt des Bundespräsidenten zu bewerten? Politikberater Spreng meint im Gespräch mit tagesschau.de, dass es für Wulff ein langer Prozess werde, seine Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Er sei ein in seiner Autorität sehr geschwächter Präsident. Wulff habe nicht das Amt, sondern sich selbst beschädigt. [mehr]

Presseschau zum Wulff-Interview

internRealitätsverlust, bettelnde Arroganz und Nietzsche

Aus Recherchen zu einem Hauskredit ist eine Debatte um das Amt des Bundespräsidenten geworden. Nach dem Interview in ARD und ZDF bestimmt das Verhalten Wulffs auch die Kommentarseiten der Tageszeitungen. Dabei überwiegt beißende Kritik, manche fordern aber auch noch eine Chance für ihn. [mehr]

Kommentar

internDer Gipfel der Selbst-Demontage

Streckenweise clever, dann wieder demütig, dann atemberaubend dreist - so trat der Mann auf, der auch weiterhin unser Staatsoberhaupt sein will. Dabei hat Wulff längst alles verspielt, was einen Bundespräsidenten ausmacht, meint Christoph Lütgert. Das Schlimmste aber ist: Wir müssen ihn ertragen, weil er sich wichtiger nimmt als das Amt. [mehr]

Kommentar

internDie Dauer-Empörung nervt und macht wütend

Vieles ist durcheinandergeraten bei Wulffs Krisenmanagement - aber auch bei der Kritik daran, meint Silke Engel. Die "Bild"-Zeitung dürfe sich zum Opfer stilisieren, und Wulff werde behandelt wie ein Schwerverbrecher. Bellevue wackele aber noch lange nicht - so wichtig sei auch ein Christian Wulff nicht. [mehr]

ARD-Korrespondent Borchers zur Erklärung von Wulffs Anwälten

intern"Diese sechs Seiten zeigen nur begrenzte Transparenz"

Eine Transparenz, "die neue Maßstäbe" setzt, hatte Bundespräsident Wulff angekündigt. Doch heraus kam eine knappe Erklärung seiner Anwälte - mit wenig Neuem. ARD-Korrespondent Jens Borchers kritisiert im Interview mit tagesschau.de, Wulff habe hohe Erwartungen geweckt - und kaum erfüllt. [mehr]

ARD-DeutschlandTrend Extra vom 04.01.2012

internMehrheit für Wulffs Rücktritt

Bundespräsident Wulff hat in dieser Woche massiv an Popularität verloren: Am Montag sprach sich im ARD-DeutschlandTrend extra noch eine Mehrheit gegen seinen Rücktritt aus - jetzt gibt es eine leichte Mehrheit dafür. Die meisten Befragten halten ihn zudem für unglaubwürdig, unehrlich und des Amtes nicht würdig. [mehr]

Internetdiskussionen über Wulff (04.01.2012)

internVon empört bis humoristisch

Die "Causa Wulff" sorgt im Internet für viel Diskussion. Einige User setzen dabei statt auf Sachlichkeit lieber auf Satire, um zu verdeutlichen, was sie vom umstrittenen 500.000-Euro-Privatkredit und vom Krisenmanagement des Bundespräsidenten halten. Von Daniel Satra [video]

Politikberaterin Höhler im Interview (03.01.2012)

intern"Wulff hat das Amt unterschätzt"

Politikberaterin Höhler bezeichnet Wulffs Verhalten in der Kreditaffäre als "selbstzerstörerisch". Der Präsident habe mehr an seinen persönlichen Vorteil gedacht als an das Amt, kritisiert Höhler. Sein Verhältnis zur "Bild"-Zeitung habe er falsch eingeschätzt. [dradio]

ARD-Wahlexperte zu Umfragen (03.01.2012)

internSoll Wulff nun bleiben oder gehen?

In Online-Umfragen gibt es derzeit große Mehrheiten für einen Wulff-Rücktritt - auch bei tagesschau.de. Im DeutschlandTrend vor Weihnachten wollten die meisten, dass Wulff im Amt bleibt. Wie passt das zusammen? ARD-Wahlexperte Jörg Schönenborn erklärt es. [blog]

Presseschau nach "Bild"-Anruf (03.01.2012)

intern"Wulff scheint in der Stromberg-Welt zu leben"

Es ist längst nicht mehr der Hauskredit, der an Bundespräsident Wulff zweifeln lässt. Nach der versuchten Einflussnahme auf die von ihm hochgelobte "freie Presse" ist es die Mischung aus Naivität und Dreistigkeit, die die Meinungsspalten der Zeitungen heute füllen. Das Amt des Bundespräsidenten sei für Wulff zu groß, heißt es unter anderem. [mehr]

Interview mit Ex-Spiegel-Chef Aust (02.01.2012)

intern"So etwas Irres ist mir noch nie vorgekommen"

Bundespräsidiale Tiraden auf der Mailbox: Wulffs Interventionen bei der "Bild"-Zeitung haben für Wirbel gesorgt. WDR 2 sprach mit Ex-"Spiegel"-Chefredakteur Aust über ein "politisches Selbstmordkommando", die journalistischen Interessen der "Bild"-Zeitung und die Zukunft des Staatsoberhaupts. [mehr]

Finanzexperte zu Wulffs Bankkredit (23.12.2011)

internKredit-Konditionen nur "schwer nachvollziehbar"

Maximal 2,1 Prozent Zinsen für einen Kredit über 520.000 Euro - für die Verbraucherzentrale Hamburg Konditionen, die selbst bei einem Top-Kunden nur schwer nachvollziehbar seien. Die Bank verdiene damit kein Geld. Laut "Spiegel" hatte die BW-Bank Bundespräsident Wulff einen Kredit zu diesen Bedingungen gewährt. [mehr]

Moral-Experte sieht Vertrauen in Wulff beschädigt (21.12.2011)

internDie ganze Wahrheit muss auf den Tisch

Lügen, Fehlentscheidungen, vergessener Anstand - die Gründe für den Rücktritt eines Politikers sind vielfältig, ihr Umgang mit Vorwürfen auch. Im Fall Wulff sieht der Moral-Experte Erlinger das Vertrauen beschädigt. Um es wieder herzustellen, bedürfe es der ganzen Wahrheit, sagte er in der ARD. [mehr]

Wulffs Kritik an Rau und Schröder (20.12.2011)

internKeine Gnade bei den Fehlern der Vorgänger

Bundespräsident Wulff steht unter Druck: wegen eines Kredits, einer Flugreise und einer Kampagne des Unternehmers Maschmeyer. Wulff weist Forderungen nach einem Rücktritt zurück. Vor Jahren ging er wegen ähnlicher Affären mit Bundes- und Ministerpräsidenten hart ins Gericht - aus Sorge um die "Würde des Amtes". [mehr]

Wulff gewährt Akteneinsicht (20.12.2011)

internMedien-Futter oder Akt der Aufklärung?

Mit mehr Transparenz aus der Defensive: In einer Berliner Kanzlei konnten Journalisten Einblick in die Verträge über den umstrittenen Privatkredit von Bundespräsident Wulff nehmen. Jens Borchers nahm die Gelegenheit wahr und stellte fest: Viele Fragen blieben unbeantwortet. [mehr]

DeutschlandTrend Extra vom 19.12.2011

internKlare Mehrheit gegen Wulff-Rücktritt

Die Kritik an Bundespräsident Wulff reißt nicht ab - doch 70 Prozent der Deutschen sind dagegen, dass er wegen seines Privatkredits zurücktritt. Das ergab ein DeutschlandTrend Extra im Auftrag der Tagesthemen. Trotzdem sehen die Befragten Wulff zunehmend kritisch - fast die Hälfte hält ihn für unehrlich. [mehr]

Interview zum Privatkredit von Wulff (14.12.2011)

intern"Aus purer Freundschaft verleiht keiner so viel Geld"

Ein Privatkredit, ein Urlaub in der Villa eines Freundes in Florida, ein stark vergünstigter Flug: Wie ist das Verhalten von Bundespräsidenten Wulff zu werten? Politikwissenschaftler Wolfgang Seibel attestiert dem Staatsoberhaupt im Gespräch mit tagesschau.de einen verblüffenden Mangel an moralischer Sensibilität. [mehr]

Schlusslicht
Wischtechnik

internWulff und die rosa Wolken

Wo steht der Mann da eigentlich? Das dürften sich viele gefragt haben, als Christian Wulff vor Weihnachten vor die Presse trat. Rosa Gewölk umrahmte den Bundespräsidenten, als er sein Bedauern in der Causa Kredit äußerte. Beruhigt hat die Rede die Nation nicht - und vielleicht hätte sich Wulff besser vor ein anderes Gemälde gestellt. Jan Ehlert hätte da einen Vorschlag. [mehr]

 

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