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Die EU-Kommission will das umstrittene ACTA-Abkommen dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zur Prüfung vorlegen. Der EuGH könne die Gesetzmäßigkeit des Abkommens unabhängig überprüfen, begründete EU-Handelskommissar Karel De Gucht die Entscheidung, die von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gelobt wurde. Sie hatte kürzlich entschieden, dass Deutschland das Abkommen vorerst nicht unterzeichnet.
Seit längerem schon sorgt das Anti-Piraterie-Abkommen für erhitzte Debatten und Proteste. Zu Recht, sagt der Netzaktivist Jan Engelmann, denn ACTA befördere die Selbstzensur. Matthias Leonardy von der Film- und Unterhaltungsindustrie ist da anderer Meinung: ACTA sei schlichtweg notwendig, um gegen Produktpiraterie vorzugehen.
Nicht nur Engelmann und Leonardy sind unterschiedlicher Auffassung in Sachen ACTA. Auch die Kollegen des ARD-Magazins "Report München" haben sich zu einem Pro und Contra entschlossen und einen Hamburger Songwriter mit einem Mitglied der Piratenpartei in Bayern via Skype diskutieren lassen. Beide wurden dabei gefilmt. Sehen Sie hier das Ergebnis:
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