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Bei einem Zugunglück in einem Bahnhof der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind laut Polizeiangaben 49 Menschen ums Leben gekommen. 600 Fahrgäste wurden verletzt.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. In dem Zug saßen Schätzungen zufolge 2000 Passagierent. Die Lage vor Ort war lange unübersichtlich. Medien hatten zunächst von mindestens 40 Toten berichtet.
Das Unglück ereignete sich in der morgendlichen Hauptverkehrszeit. Der Nahverkehrszug fuhr mit etwa 20 Kilometern pro Stunde in den Bahnhof Once im Westen der Millionenstadt ein und kam erst an einem Prellbock zum Stehen. Die Waggons hätten sich bei dem Aufprall ineinander geschoben, einer davon habe sich sechs Meter weit in einen anderen Waggon verkeilt, sagte Verkehrsminister Juan Pablo Schiavi. Es entgleisten mehrere Waggons. Ein Video zeigt die Einfahrt des Zuges in die Bahnstation. Es soll für die Ursachensuche analysiert werden.
Die Züge des betroffenen Unternehmens stammen aus den 60er-Jahren. Erst im September vergangenen Jahres waren bei einem Unfall mit zwei Nahverkehrszügen und einem Bus elf Menschen tödlich verunglückt.
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