Kritik am harten Kurs der Regierung
Zehntausende Menschen haben in Frankreich gegen den Umgang der Regierung mit den Roma protestiert. Bei Demonstrationen im ganzen Land forderten sie, die rigide Abschiebepraxis gegen die Roma zu beenden. Aufgerufen zum Protest hatten 50 Organisationen. Evi Seibert berichtet. [mehr]
Anschläge und neues Gremium in Afghanistan
Afghanistans Präsident Karsai will mit Hilfe eines Friedensrates die Gespräche mit den radikalislamischen Taliban in Gang bringen. Dem Gremium sollen unter anderem einflussreiche Stammesführer angehören. Derweil wurden bei Anschlägen in Kundus und Kandahar insgesamt zehn Menschen getötet. [mehr]
Angst um Ersparnisse
In Afghanistan stehen die Menschen Schlange vor den Banken. Vor allem Kunden der Kabul Bank heben ihr Geld ab. US-Medien hatten berichtet, das Topmanagement der Bank sei wegen Korruption abgesetzt worden. Präsident Karsai versicherte vergeblich, die Einlagen seien sicher. Dennoch wurden bereits Millionen Dollar abgehoben. [mehr]
Reaktion auf Anschläge im Westjordanland
Zwei Tage nach dem Beginn neuer Friedensgespräche hat die israelische Luftwaffe drei Angriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen. Sie reagierte damit auf einen Raketenangriff sowie Anschläge auf jüdische Siedler. Bei den Angriffen kam ein Palästinenser ums Leben, drei wurden verletzt. [mehr]
Weltspiegel-Beitrag zu Mexikos Drogenkrieg
In der mexikanischen Grenzstadt Juárez ist der Respekt vor dem Leben verschwunden: Im Krieg zwischen Drogenbanden, korrupten Polizisten und Soldaten starben in nur einem Jahr 2600 Menschen. Auftragsmörder arbeiten gleichzeitig für Banden und die Polizei - Massaker gibt es auf Bestellung. Stefan Schaaf berichtet. [video]
Videoblog: Afrika, Afrika!
In Agbogbloshie, einem Vorort von Ghanas Hauptstadt Accra, landet Elektroschrott aus aller Welt. Nach der Schule holen sich Kinder Monitore, um Edelmetalle herauszulösen. Umhüllt von giftigem Rauch trennen sie Kupfer und Plastik. So ruinieren sie ihre Gesundheit und die Umwelt. Werner Zeppenfeld hat sie besucht. [video]
Staatskrise in Belgien
Belgiens König hat zwei ranghohe Vermittler auserkoren, um dem Land aus der Staatskrise zu helfen. Der Präsident der Abgeordnetenkammer, Flahaut, und Senatspräsident Pieters sollen die Regierungsbildung vorantreiben. Der Chef der frankophonen Sozialisten, Di Rupo, war zuvor an dieser Aufgabe gescheitert. [mehr]
Regierungsverhandlungen geplatzt
Auch drei Monate nach der Parlamentswahl ist in den Niederlanden keine neue Regierung in Sicht. Nach mehreren Sondierungen ist auch die Bildung einer Minderheitsregierung geplatzt. Der rechtskonservative Wahlsieger Rutte will nun nach neuen Koalitionspartnern suchen. Jürgen Kleikamp berichtet. [mehr]
Schweres Erdbeben mit Verletzten
Im neuseeländischen Christchurch zeigt sich heute das ganze Ausmaß des schweren Erdbebens: zerstörte Gebäude, Straßen und Schienen, kein Wasser oder Strom. 145 Kilometer entfernt starben neun Menschen bei einem Flugzeugabsturz, darunter ein deutscher Tourist. Bernd Musch-Borowska berichtet. [mehr]
Nach Feuer auf Ölplattform Vermillion
Der neue Zwischenfall auf einer Ölplattform im Golf von Mexiko hat in den USA die Debatte über die Risiken der Ölförderung wieder angeheizt. Während die einen schärfere Sicherheitsstandards und Bohrstopps fordern, sehen die anderen Tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Nicole Markwald berichtet. [mehr]
Frachtflugzeug war auf dem Weg nach Köln
Eine Boeing 747-400 des Paketdienstes UPS ist kurz nach dem Start in Dubai verunglückt. Die Maschine, die auf dem Weg nach Köln war, stürzte nahe einer Schnellstraße ab und ging in Flammen auf. Die beiden Piloten kamen ums Leben. Am Boden gab es offenbar keine Opfer. [mehr]
Elektrofahrräder erobern China
In Chinas Städten sind sie angesagt: lautlose, abgasfreie Elektrofahrräder. Dass diese Zweiräder dominieren, liegt am Verbot von Mopeds und Motorrädern. Umwelfreundlich sind die E-Bikes auch nur auf den ersten Blick. Denn Elektroenergie wird vor allem mit Kohle gewonnen. Matthias von Hein berichtet. [mehr]