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[Bildunterschrift: Mit drei Hubschraubern wird nach weiteren Schiffbrüchigen gesucht. ]
Bei dem Schiffsunglück vor der Küste von Papua-Neuguinea sind nach offiziellen Angaben mindestens 219 der schätzungsweise 350 Menschen an Bord gerettet worden. Acht Handelsschiffe seien der sinkenden Fähre zur Hilfe gekommen, fünf davon hätten die Überlebenden aufgenommen, teilte die australische Schifffahrtsbehörde mit. Sie hilft bei der Koordinierung der Rettungsarbeiten. Mit drei Hubschraubern wird nach weiteren Schiffbrüchigen gesucht. Berichte über mögliche Todesopfer lagen zunächst nicht vor.
Die Fähre "Rabaul Queen" war zwischen den Städten Kimbe auf der Insel Neu Britannien und Lae an der Süd-Ostküste der Hauptinsel Papua-Neuguineas unterwegs. Sie wird nach Angaben der Reederei vor allem von Studenten und Referendaren genutzt, die in Schulen in Papua-Neuguinea unterrichten. Das Schiff sank etwa 16 Kilometer vor der Stadt Finschhafen.
Bevor das Schiff kenterte, setzte es den Angaben zufolge noch einen Notruf ab, der zunächst die australischen Behörden erreichte. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Die Reederei Star Ships hatte mitgeteilt, sie habe am Morgen den Kontakt zur "Rabaul Queen" verloren.
Schlechtes Wetter, zu viele Passagiere an Bord oder auch ein Schaden an der Fähre könnten für den Untergang verantwortlich sein, sagte der Chef des Katastrophenschutzzentrums von Papua-Neuguinea, Martin Mosi.
Die australische Ministerpräsidentin Julia Gillard erklärte, Australien sei von Papua-Neuguinea um Hilfe gebeten worden und komme dieser Bitte nach. Sie sprach von einer "größeren Tragödie".
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